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"Der Herr ist gut, eine sichere Zuflucht in Zeiten der Not. Er kennt die, die Schutz bei ihm suchen."
Nahum 1, 7

Unsere geschichte

Im Jahr 1978 fängt die Geschichte unseres Dienstes an. In diesem Jahr gingen einige Mitglieder der Baptistengemeinde des Budapester Bezirkes Budafok auf den Kosztolányi Platz, um in persönlichen Kontakt mit den dortigen Obdachlosen zu kommen. Von da an, begann unsere Hilfsarbeit. 1984 taten wir einen weiteren Schritt, als weitere Mitglieder der Budafoker Baptistengemeinde den Tee-Club gründeten. Das Ziel war es, Menschen, die Probleme mit einer Suchtkrankheit hatten, einen Raum zu schaffen, wo sie Entspannung und Menschen finden konnten, die ein offenes Ohr für sie hatten und ihnen Unterstützung anboten. Zum dortigen Zeitpunkt wurden unsere Ausgaben allein durch Spenden gedeckt.

Seit dem 1. Dezember 1986 sind wir als Stiftung tätig. Das „Menedék Alapítvány“ (de.: „Zufluchtsstiftung“) wurde gegründet und seit dem 8. Januar 1988 gelten wir als eine unabhängige juristische Person.

In den Folgejahren wurden mehr und mehr Standorte gegründet, wie beispielsweise das Bildungszentrum in Bodrog. Dort haben wir nach dem Regimewechsel im Jahr 1989 als Menedék Alapitvány den ersten christlichen Kindergarten gegründet und 5 Jahre später, im September des Jahres 1994, hat ebenda unsere Grundschule ihre Toren geöffnet. Nur ein Jahr später kam eine Musikschule noch dazu.

Am 1. September 2008 übertrugen wir die Unterhaltsrechte an die dortige Baptistengemeinde „Jó az Úr“ (de.: „Unser Herr ist gut“) in Bodrog. Seitdem arbeitet die Einrichtung im Sinne der ursprünglichen Absichten und Ziele der Gründer weiter.

Weitere Einrichtung, die seitdem gegründet wurden, sind das Mutterhaus und Jungenheim in Budapest, wie auch das „Menedékváros“ (de.: Zufluchtsstadt) in Kiskunmajsa. Seit dem 1. Februar 2018 ist das „Baptista Menedék Szolgálat“ (de.: Baptistischer Zufluchtsdienst) Träger der Einrichtungen des Menedék Alapítvány.

Das Menedék Alapitvány, die Baptistengemeinde in Bodrog und das Baptista Menedék Szolgálat sind unabhängige Organisationen, die jedoch partnerschaftlich zusammenarbeiten, um die Ziele, bzw. die Grundlagen, auf denen diese Hilfsarbeiten gegründet wurden, zu erreichen.

Wer sind wir?

Budapest

Im 22. Bezirk von Budapest betreibt das Baptista Menedék Szolgálat ein Jungenheim, ein Mutterhaus und das Tee-Club-Programm. Auch das zentrale Büro, wo die Stiftung verwaltet und organisiert wird, ist im 22. Bezirk.

Das Jungenheim (ung.: „Fiúotthon“) ist eine Notunterkunft für junge Männer, die sich in einer Krise befinden, vorbestraft, suchtkrank oder obdachlos sind. Es wird Unterkunft, Reinigungs- und Wäscheservice geboten und bei Bedarf wird mit Lebensmitteln, Kleidung und Hygieneartikeln geholfen. Die Bewohner werden auf der Grundlage eines mit ihnen abgestimmten individuellen Betreuungsplans, der sich auf die Weiterbildung, den Abschluss der begonnenen Ausbildung und die Beschäftigung konzentriert, unterstützt, um die Grundlagen für eine sichere Zukunft zu schaffen.

Paar Straßen weiter befindet sich das Mutterhaus (ung.: „Mamásotthon“). Ziel des Mutterhauses ist es, einer schutzsuchenden Mutter und ihrem Kind in einer familiären Krisensituation vorübergehend eine heimähnliche Unterbringung und Betreuung zu bieten. Außerdem soll somit eine Gefährdung der Kinder verhindert oder eine bereits bestehende Gefährdung beseitigt und so die Bindungsfähigkeit der Familie gestärkt werden. Es werden Unterkünfte, Sanitäranlagen, Kochgelegenheiten, Bettwäsche, Waschgelegenheiten und Textilien zur Verfügung gestellt. Ansonsten werden die Bewohnerinnen durch Beratung, psychologischen und geistigen Beistand unterstützt.

Des Weiteren findet in der Baptistengemeinde in Budafok jeden Donnerstag, ab 17:30 Uhr der Tee-Club statt. Das Ziel ist es, einsame und orientierungslose Menschen, die hauptsächlich auch in den Einrichtungen leben, zu erreichen und ihnen eine helfende Hand zu reichen. Die Veranstaltung ist öffentlich und nicht an eine feste Form gebunden. Nach einem kurzen gemeinsamen Programm sprechen und spielen wir bei einer Tasse Tee und Butterbrot. Wir lernen die Probleme und Nöte der Beteiligten kennen und suchen gemeinsam eine Lösung. Wir versuchen eine offene und integrative Gemeinschaft zu schaffen, in der sich alle Willkommen fühlen können.

Menedékváros – Kiskunmajsa

Auf dem Gelände der ehemaligen sowjetischen Kaserne in Kiskunmajsa wurde 1996 das „Menedékváros“ (de.: Zufluchtsstadt) errichtet, in dem Menschen, die einer belastenden Umgebung „entfliehen“ wollen, Hilfe finden können. Es ist ein vorübergehendes Zuhause für Obdachlose, Alleinstehende und Familien mit kleinen Kindern. Die „Zufluchtsstadt“ nimmt sie in der Not auf und bietet ihnen die Möglichkeit, Ruhe und Stabilität zu finden und dann weiterzuziehen. Gemeinsam mit den Menschen, werden persönliche, individuelle Betreuungspläne errichtet, um ihnen den Übergang zu erleichtern. Tägliche Beratung, kommunale, kirchliche Programme und Beschäftigungen tragen dazu bei, einen erfolgreichen Ausstieg aus dem Betreuungssystem zu ermöglichen.

Im Menedékváros werden zwei Einrichtungen unterschieden: Einmal die Notunterkunft für Obdachlose und das Übergangswohnheim für Familien. Das Übergangswohnheim für Familien ist eine Kinderschutzeinrichtung für Eltern und ihre Kinder, die ohne Zuhause sind, für Eltern und ihre Kinder, die aufgrund einer familiären Krise Schutz suchen, und für Familien mit Kindern in sozialen Krisen, die vorübergehend untergebracht werden, bis die Gründe für die Unterbringung nicht mehr bestehen. Es werden gemeinsame Unterkünfte und Betreuung in Form einer wohnähnlichen Unterbringung angeboten, um zu verhindern, dass Kinder gefährdet werden oder um die bereits entstandene Gefährdung zu beseitigen und so die Fähigkeit der Familie zu stärken, ihr Vermögen zu erhalten.

Zudem gibt es im Menedékváros eine Übergangsunterkunft, in dem Männer und Frauen aus dem ganzen Land aufgenommen werden, die durch Krisen und Schwierigkeiten in Obdachlosigkeit geraten sind. Wir bieten Unterkunft, Reinigungs- und Waschmöglichkeiten sowie Kleidung und Reinigungsmittel nach Bedarf an. Wir helfen unseren Bewohnern auf der Grundlage eines individuellen Betreuungsplans, der mit der von uns betreuten Person vereinbart wird. Dabei legen wir den Schwerpunkt auf die Beschäftigung und – bei jungen Menschen – auf die Weiterbildung und damit auf die Schaffung der Grundlagen für eine sichere Zukunft.

Außerdem ist in der Suppenküche des Menedékváros das warme Mittagessen kostenlos und Frühstück, wie auch Abendessen werden zu einem ermäßigten Preis angeboten.

Unser Ziel ist, den Menschen und Familien zu einer Reintegration in die Gesellschaft zu verhelfen, die sich vermehrt in nachteiligen Situationen und Lagen befinden, die sich aus Umständen entwickelten oder auch aus Eigenschuld kamen. Unser Dienstprogramm des Baptista Menedék Szolgálat befasst sich in erster Linie mit Familien mit Kleinkindern und Menschen ohne Obdach, indem Notunterkünfte zur Verfügung gestellt werden und mithilfe von verschiedenen Programmen bzw. Projekten versuchen wir den Familien und Obdachlosen, Antworten auf ihren Problemen zu geben.

Die wichtigste Art und Weise, wie der Dienst Menschen in Not hilft, ist die persönliche Präsenz: Durch die Schaffung von Gemeinschaft werden Erfahrungen und gemeinsame Erlebnisse geteilt. Diese Erfahrungen helfen den bei uns unterkommenden Personen, anspruchsvoller und suchender zu werden, nicht nur in sozialer, hygienischer und moralischer Hinsicht, sondern auch in geistiger und psychologischer Hinsicht. Wir glauben an die Notwendigkeit, dem „ganzen Menschen“ zu helfen: Neben der physischen Hilfe bieten wir seelische Betreuung, Beratung und können durch das Setzen attraktiver und erreichbarer Ziele echte Motivation und Ansporn bieten.

Wir glauben, dass die Heilige Schrift, die Bibel, von Gott inspiriert, vollkommen und irrtumslos ist und für uns die oberste Autorität darstellt.

Wir glauben, dass Gott die eine, ewig lebende Dreifaltigkeit ist, die aus dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist besteht.

Wir glauben an die Göttlichkeit Jesu Christi, der von der Jungfrau Maria geboren wurde und ohne Sünde war, der in seinem Leben Wunder gewirkt hat, gestorben ist und sein Blut für uns vergossen hat.

Wir glauben, dass Jesus Christus von den Toten auferstanden, in den Himmel aufgefahren ist und nun zur Rechten des Vaters sitzt. Er bereitet sich darauf vor, von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.

Wir glauben, dass der Heilige Geist auch heute noch am Werk ist, in uns als Christen lebt und uns erfüllt, so dass wir ein geheiligtes Leben führen können.

Wir glauben, dass jeder geschaffene Mensch im Fleisch auferstehen und gerichtet werden wird: Gläubige, die Jesus als Herrn und Retter angenommen haben, werden für immer mit Gott leben, Ungläubige jedoch werden auf ewig von Gott getrennt bleiben.

Wir glauben, dass wir Glieder der Kirche Christi sind, zusammen mit denen, die ebenfalls mit Gottes auferstandenem und aufgefahrenem Sohn vereint sind. Wir glauben, dass der universelle Leib Christi in Form von Ortsgemeinden manifestiert werden muss, die eine sehr wichtige Rolle in Gottes Plan spielen.

Wir glauben, dass es die Hauptaufgabe eines jeden Gläubigen ist, in die Welt zu gehen und das Evangelium zu verkünden. Wir glauben, dass die Wirkung des Evangeliums zur Wiederherstellung der menschlichen Beziehungen und zur Gerechtigkeit in der Gesellschaft führen wird.

Wir glauben, dass Christus jedem Christen angeordnet hat, seinen Mitmenschen in Not zu helfen, und dass Er es ist, der zu den Bedürftigen sendet. So können auch sie die Erlösung erfahren.

Kontakt

 

Adresse

Festnetz

Mobiltelefon

E-Mail

Ansprechpartner

Zentrales Büro

Leányka u. 34

Budapest 1221

(+36) 1-789-0048

(+36) 20-999-7293

iroda[at]menedekszolglat.hu

Tünde Rácz

Jungenheim

Péter Pál utca 21.

Budapest 1221

(+36) 1-788-1261

(+36) 20-999-7296

fiuotthon[at]gmail.com

Gábor Liptai

Mutterhaus

Nicht öffentlich

(+36) 1-226-2756

(+36) 20-999-7280

mamasotthon[at]gmail.com

Zsuzsanna Szilágyi

Tee-Club

Péter Pál utca 17-19.

Budapest 1221

 

(+36) 20-953-4282

fiuotthon[at]gmail.com

Tivadar Molnár

Menedékváros Übergangs-wohnheim für Familien

Marispuszta 253-A

6120

Kiskunmajsa

(+36) 77-481-989

(+36) 20-999-7287

menedekvaros[at]gmail.com

Anikó Tóth

Menedékváros Notunterkunft für Obdachlose

Marispuszta 253-A

6120

Kiskunmajsa

(+36) 77-483-008

(+36) 20-775-9599

menedekhao[at]gmail.com

Anikó Tóth

Menedékváros Suppenküche

Marispuszta 253-A

6120

Kiskunmajsa

(+36) 77-481-989

(+36) 20-999-7288

iroda[at]menedekszolgalat.hu

 

Menedékváros Baptisten-gemeinde

Marispuszta 253-A

6120

Kiskunmajsa

(+36) 77-483-008

(+36) 20-999-7281

iroda[at]menedekszolgalat.hu

Katalin Csöndes

Wie du uns unterstützen kannst

Sei Teil des Baptista Menedék Szolgálat!

Unsere Ausgaben werden durch Gottes Vorsehung, durch Spenden von Einzelpersonen, Kirchen und Unternehmen sowie durch Zuschüsse gedeckt. Als Teil des nationalen sozialen Sicherheitsnetzes erhalten wir auch umfangreiche normative Unterstützung für den Betrieb unserer Einrichtungen.

Ein Jahr für das Menedék

Im Rahmen des Unterstützungsprogramms "Ein Jahr für das Menedék" freuen wir uns über Bewerbungen von Unterstützern, die sich verpflichten, unseren Dienst ein Jahr lang mit einem kleinen, vorhersehbaren monatlichen Betrag zu unterstützen (z.B. 2.000, 6.000, 15.000 HUF pro Monat oder ein anderer Betrag). Bitte hinterlege uns in einer Mitteilung deine Adresse oder E-Mail-Adresse, wenn du eine Überweisung tätigst, sodass wir mit dir Kontakt aufnehmen können.

Die Ein-Teller-Hilfe

Im Menedékváros in Kiskunmajsa betreiben wir eine Suppenküche, in der Obdachlose und Familien mit kleinen Kindern einmal am Tag eine warme Mahlzeit erhalten. Der staatliche Zuschuss für den Betrieb der Suppenküche liegt deutlich unter den (sparsamen) Ausgaben. Da diese Mahlzeit für viele Menschen nicht durch andere Mittel ersetzt werden kann, haben wir beschlossen, die Küche zu erhalten und eine Spendenaktion zu starten, um den Fehlbetrag auszugleichen. Wir suchen 20 Unterstützer, die mit 10.000-15.000 HUF monatlich helfen können, die bedürftigen Familien in Kiskunmajsa zu ernähren! Wenn du eine Überweisung tätigst, erwähne bitte "népkonyha" in der Nachricht.

Einzelne Hilfe

Es besteht die Möglichkeit, einzelne Spenden an die Sozial- und Kinderschutzeinrichtungen des Menedék Alapitvány und an die Bildungseinrichtungen im Bodrog zu leisten. Die entsprechend dem Zweck gesendeten Spenden werden weitergeleitet und im Sinne des Spenders verwendet. Wenn du eine Spende zur Unterstützung eines bestimmten Dienstes des Menedék Szolgálat senden möchtest, gebe bitte den Verwendungszweck bei der Überweisung an (z.B. "Unterstützung eines Jungenheims" "Unterstützung der Ausbildung in Bodrog" usw.).

Menedék Alapítvány

Bankverbindung:
OTP Bank, 11722003-20022222

Steuernummer: 19004909-2-43

Name und Anschrift der Bankverbindung:
Menedék Alapítvány
Leányka u. 34.
1221 Budapest


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Baptista Menedék Szolgálat

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KDB Bank
13555555-13552010-00012536


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